HEALTH TEAM FOR CHINA MARKET
CHINAS GESUNDHEITSWESEN WEITER AUF WACHSTUMSPFAD *Zweistellige Wachstumsraten möglich* - *Engagement ausländischer Investoren nimmt zu* - *Gute Chancen für deutsche Lieferanten* Der chinesische Gesundheitssektor gehört zu den Branchen, die weitgehend unbeschadet die weltweite Konjunkturabschwächung überstanden haben. Zwar wächst die Bevölkerung nur noch langsam, aber die zunehmende Überalterung der Gesellschaft und steigende Einkommen treiben den Bedarf nach Gesundheitsdienstleistungen aller Art weiter nach oben. Viele Anzeichen deuten darauf hin, dass auch 2013 ein hohes zweistelliges Wachstum erzielt werden konnte. Der kontinuierlich steigende Bedarf an Medizintechnik und Arzneimitteln ließ auch die Importe in diesen Segmenten weiter anschwellen. Beobachter schätzen, dass China im Gesamtjahr 2013 Medikamente im Wert von 14,7 Mrd. US$ aus dem Ausland bezog. Im Vergleich zu 2012 entspräche dies einer Wachstumsrate von 12,8%. Freuen durften sich insbesondere deutsche Lieferanten, die ein Plus von 34,0% auf 3 Mrd. $ erreichten. Mit diesem Ergebnis lag die Volksrepublik im weltweiten Vergleich als Importeur von Arzneimitteln erstmals unter den Top Ten. Ähnlich expansiv war der Markt für Medizintechnik (ohne Orthopädie), dessen Volumen 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 14,4% auf 28.790 Mio. $ gestiegen sein dürfte. Darunter legten die Ausfuhren um 14,0% auf 9.270 Mio. $ und die Einfuhren um 11,1% auf 9.260 Mio. $ zu. Damit dürfte China hinter den USA und Deutschland der drittgrößte Importeur weltweit gewesen sein. Aus Deutschland wurde Medizintechnik im Wert von 2 Mrd. $ eingeführt und damit 12,2% mehr als im Vorjahr. Zahlen für die gesamten Gesundheitsausgaben Chinas liegen für 2013 zwar noch nicht vor, doch es wird erneut mit zweistelligem Zuwachs gerechnet. Das National Bureau of Statistics (NBS) gibt den Umfang der Gesundheitsausgaben für 2012 mit 2.785 Mrd. RMB an (rund 442 Mrd. $; 1 US$ = 6,3034 RMB Jahresdurchschnitt 2012). Allein die Investitionen in festes Anlagevermögen im Gesundheitssektor dürften 2013 im Vergleich zur Vorperiode um 17,1% auf 260 Mrd. RMB (rund 42,7 Mrd. $) zugelegt haben. Potenzial bei Gesundheitsdiensten für Senioren Dabei steht die rasch alternde Bevölkerung zunehmend im Fokus. Schon 2012 waren nach Angaben der National Health and Family Planning Commission (NHFPC), dem Nachfolger des ehemaligen Ministry of Health (MoH), 194 Mio. Chinesen 60 Jahre oder älter. Bis 2025 soll diese Zahl um 106 Mio. oder 54,6% auf 300 Mio. Menschen steigen. Gerade Gesundheitsdienste für Seniorinnen und Senioren bergen nach Ansicht von NHFPC-Direktor Hou Yan ein „riesiges Potenzial“. Seiner Ansicht nach ist das chinesische Gesundheitssystem zwar mittlerweile einigermaßen flächendeckend ausgebaut und komplett. Aber gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) gäbe China nur 5% aus, während es in den USA fast 18% der Wirtschaftsleistung seien. Einen anderen Entwicklungsschwerpunkt legt die internationale Beratungsfirma Boston Consulting Group (BCG). Nach deren Ansicht ist der chinesische Markt für Arzneimittel und Medizintechnik schon einigermaßen saturiert. Dafür sieht BCG ein viel größeres Potenzial bei ausländischen Investitionen in den Krankenhaussektor. Hier lägen die Vorteile im effizienteren Management von Personal sowie von technischen Ausrüstungen. Ausländisches Engagement auf dem Vormarsch   eine Möglichkeit ausländischen Engagements besteht darin, eine mittlerweile in diesem Sektor erlaubte 100%ige Tochterfirma zu gründen. Derartige Krankenhäuser müssen sich an das Premium Segment des Gesundheitsmarktes wenden, um mit qualitativ hochstehenden Angeboten wohlhabende Chinesen beispielsweise in östlichen Küstenstädten als Kunden zu gewinnen. Dass ausländisches Engagement im Gesundheitswesen Chinas auf dem Vormarsch ist, belegen Zahlen des NBS. Danach wurden 2012 insgesamt 98 derartige Investitionsprojekte gemeldet, deren Volumen mit 940 Mio. $ angegeben wird. In den ersten acht Monaten 2013 (letztverfügbare Werte) beziffert die Behörde die Anzahl neuer Vorhaben auf 66 und den Umfang auf 777 Mio. $. Eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens IMS Health vom November 2013 sieht im Gegensatz zu BCG auch im Arzneimittelsektor noch viel Luft nach oben. Die Analysten rechnen für die kommenden Jahre mit einem Wachstum des chinesischen Medikamentensektors zwischen 14 und 17% jährlich. Das Marktvolumen dürfte damit 2017 etwa 180 Mrd. $ erreichen. Angesichts kaum noch vorhandenen Wachstumspotenzials in den entwickelten Märkten wie den USA, Japan oder der EU liegen für IMS Health damit die größten Chancen in der Volksrepublik. Zwar soll der Weltmarkt für Arzneimittel bis 2017 um etwa 250 Mrd. $ auf knapp 1.200 Mrd. $ zulegen. Jedoch dürften allein 34% dieser Zuwächse auf China entfallen und weitere 16% auf die USA. Exemplarisch für die Entwicklung ist der US-amerikanische Konzern Pfizer, der eigenen Angaben zufolge schon in 250 chinesischen Städten präsent ist. Eine Schlüsselstrategie des Unternehmens ist die weitere Expansion in Tier-III- und Tier-IV-Städte des Hinterlandes, um den medizinischen Bedürfnissen vor Ort besser entsprechen zu können. Bereits einen Schritt weiter scheint Frankreichs Pharmakonzern Sanofi zu sein, der speziell die Gemeindeebene im Visier hat. Auf dieser Ebene gab es Ende 2012 nach NHFPC-Angaben über 910.000 Basis-Gesundheitseinrichtungen - ein weites Feld, das bislang noch kaum bearbeitet ist. - Rahmendaten zum Gesundheitssystem 2012 Einwohner (in Mrd.) 1,35 - Bevölkerungswachstum (in % p.a.) 0,5 - Altersstruktur der Bevölkerung. Anteil der unter 14-Jährigen (in %) 16,5 - Anteil der über 65-Jährigen (in %) 9,4 - Lebenserwartung bei der Geburt (in Jahren)  75 - Durchschnittseinkommen pro Kopf (in RMB) in den Städten 24.565 - Auf dem Land  7.917 - Gesundheitsausgaben pro Kopf (in RMB) 2.063 - in den Städten 2.969 - Auf dem Land 1.056 - Gesundheitsausgaben in % des BIP 5,4 - Ärzte/1.000 Einwohner 1,94 - Anzahl der Betten/1.000 Einwohner (alle Gesundheitseinrichtungen) 4,23 - Anzahl der Krankenschwestern 1.000 Einwohner 1,85 - Anzahl der Krankenhäuser 23.170
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